Nov 30 2009
Unterwegs nach Quedlinburg (II)
Viele Wege führen nach Rom. Für die UNESCO-Stadt gilt das ebenfalls. Vieles gibt es auf diesen Wegen zu sehen, hier einen Aufenthaltsraum im Hauptbahnhof Magdeburg, unübertroffen in seiner Tristesse.
Nov 30 2009
Viele Wege führen nach Rom. Für die UNESCO-Stadt gilt das ebenfalls. Vieles gibt es auf diesen Wegen zu sehen, hier einen Aufenthaltsraum im Hauptbahnhof Magdeburg, unübertroffen in seiner Tristesse.
Nov 29 2009
Das Häuserverzeichnins erwähnt die 42 zuerst 1585: „Christoff Riecke”. Hier wohnten „Thorschließer”, „Rademacher”, Hufschmiede, Schäfer, Stellmacher.
Das Haus besitzt keinen Denkmalstatus, MEHR DAVON »
Nov 28 2009
”Für 1 € kann man auf den Turm der Lindenbeinvilla steigen und ein herrliches Panorama betrachten. Im Anhang eine Aufnahme vom 25.11., dem Tag als ich entdeckte, dass man hinauf kann”, schrieb die hier als „weltkulturerbin” geschätzte Besucherin und schickte das Foto mit.

Nov 26 2009
Um 1900 erlebte auch Quedlinburg eine architektonische Blüte. Davon zeugen Villen, die ihre Eigentümer à la mode im sogenannten Jugendstil bauen ließen. Auch Mietshäuser kamen in den Genuß der einschlägigen floralen Dekorationen, wie hier in der Kaiser-Otto-Straße 16 die Haustür mit den metallenen Pflanzen.
Nov 25 2009
Viele Wege führen nach Rom. Für die UNESCO-Stadt gilt das ebenfalls. Vieles gibt es auf diesen Wegen zu sehen. Manches lohnt die Darstellung. Fangen wir mal mit der Verglasung des Dammtorbahnhofes in Hamburg an. Der Bahnhof steht natürlich unter Denkmalschutz. Wie kann es auch anders sein?
Nov 23 2009
Richard und Sandra Guck betreiben das Bistro „Himmel & Hölle” in der Hölle 5 und vermieten Ferienwohnungen.
Nov 22 2009
Bei Immoscout läßt sich unter der ID 53192687 der Block Kaiser-Otto-Straße 32-38 finden. Das Grundstück grenzt an den Mühlgraben. Danke für den Tip!
Nov 21 2009
Albert Ballin (1857 – 1918) erfand zuerst das Zwischendeck für die Auswanderer und dann die Kreuzfahrt. Nach dem Chef der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft nannten die Hamburger ihren Ballindamm an der Binnenalster. Hat A. Ballin in Quedlinburg eine Ferienwohnung besessen?
Gesehen in der Wassertorstraße.
Nov 21 2009
Er ist an der Zeit. So, wie sich im Westen nach 1945 die alten Nazis, die Globkes und die Konsorten der Firma Freisler wieder in der Bundesrepublik einnisteten, besetzen jetzt nach einer zugegeben üppigen Schamfrist wiederum die Feinde der Freiheit die Funktionsstellen. DDR 2.0. Das ist keine Drohung mehr, sondern neuer deutscher Alltag. Paranoische Rollstuhlminister haben exzellente Vorarbeit geleistet.
Das Motiv dieses Fotos lieferte die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Nov 19 2009
Das ist lobenswert: Die UNESCO veranstaltet heute den Welttag der Philosophie 2009. „Seit 2005 ist der Welttag der Philosophie ein offizieller UNESCO-Welttag. Er wird jedes Jahr am dritten Donnerstag im November gefeiert.”
Philosophie ist zur Zeit Mode. Dafür spricht, daß jeder, der einige Semester Beschäftigung mit ihr belegt oder behauptet und in den Qualitätsmedien auftaucht, also im Öffentlich-Rechtlichen Betreuungsfernsehen, in den großen Tageszeitungen und den Wochenbuntblättern der Bewußtseinsindustrie, dort seit ein paar Jahren als „Philosoph”, also als ein Lehrer der Weisheit durchgeht, eine gängige Äquivokation im Begriff eines intellektuellen Praktikantenmilieus, das bis in die Chefredaktionen reicht. Diejenigen Absolventen, die es gewiß niemals mit einem Spinoza oder Wittgenstein aufnehmen können, wehren sich in einer Gesellschaft der Hochstapler und Abgreifer gegen diese Verwechselung – nicht. Im Gegenteil.
Dennoch, die Sympathie für den Welttag der Philosophie stellte sich beim anklicken der Pressemitteilung prima vista ein. Dann kam die Ernüchterung. MEHR DAVON »
Nov 19 2009
Behältnisse, die als Blumentopf Auferstehung feiern, kennen wir genug. Das beginnt beim alten Gurkenfaß, geht über ein klassisches WC bis zum ausgeschlachteten Computergehäuse. War diese Metallwanne ein Schlitten? Merkwürdiges Gefährt. Gesehen Hinter der Mauer. Wer weiß mehr?
Nov 18 2009
Kopfgrab auf dem Münzenberg. Diese sarglosen Gräber schlugen die Bestatter in den Fels, weil schlicht keine Erde auf dem Grund vorhanden war, die man für eine Grube hätte ausheben können. Falls ein sanftes Ruhekissen unter dem Kopf vorgesehen war, so ist hier jedenfalls nichts davon zu erkennen.
Nov 18 2009
… damit hier nicht jeder Tourist mir nichts dir nichts durchlatscht!
Und was steckt dahinter? MEHR DAVON »
Nov 16 2009
Das Häuserverzeichnis kennt Heinrich Hennenberch – später Hennenbergk und Hennenberg – bereits 1562. Die Familie wohnte hier weit bis ins 18. Jahrhundert hinein. Das Denkmalverzeichnis sagt zum aktuellen Gebäude: „Ackerbürgerhof; in Resten erhaltener Hof; das Vorderhaus um 1680 mit Tordurchfahrt, reich beschnitzter Tür sowie abgearbeiteten Diamantbalkenköpfen; der südliche Hofflügel wohl aus der gleichen Zeit, weitgehend original … Fachwerkbau, zweistöckig mit Fußstreben …”
Nov 14 2009
Der Ägidiikirchhof im Herbst. Die Kirche ist eine Gründung für das Dorf Nördlingen, nördlich der Schmalen Straße, mit erster Erwähnung 1179. Den ersten Neubau erfuhr sie bereits im 13. Jahrhundert, sagt das Denkmalverzeichnis.
Danach haben alle Generationen getreu Moden und Bedürfnissen immer wieder mehr oder weniger durchgreifend an ihr herumgebastelt. Und dies ist ihr stillgelegter und romantisch verwahrloster Kirchhof in diesem Herbst samt Pfarrhoffassaden.