Aug
11
2010

redaktion
cultWorx.com nannte den Fall „Nahkampf”. Das Printmedium zitiert den Bürgermeister: „Kampfansage”.
Litfaßsäule der Stadtinformation: Die 180 000 Euros jährlicher Subvention reichen scheinbar nicht, um ein wenig Schönheit in die Optik zu bringen.
Aug
10
2010

redaktion
Gildefest 2010: Das lokale Qualitätsmedium weiß auf seine Weise von „Plundertischen” zu berichten, vom Angebot „des billigen Ramschs”.
Es stellt sich die Frage, warum Quedlinburg an dem Ast sägt, auf dem die Stadt sitzt. Denn das 10. Gildefest war eine lupenreine Anleitung darfür, wie man Besucher verschreckt, die von einer Welterbestadt so ganz anderes erwarten als das Menü „Bratwurst mit Slipwühltisch in Radausauce”. Das Gildefest in Richtung Kleers zu verlagern, das wäre die Lösung.
Aug
04
2010

redaktion
Warum und durch welche Ursache auch immer, aber Quedlinburg hat es in ein Sommerlochthema der „Welt” im Reiseteil geschafft, mit fünf Zeilen ins „ABC der schönsten deutschen Urlaubsorte”. Kurzurlauber und Kurzentschlossene könnten anbeißen: „Quedlinburg ist mit seiner Architektur eine der 33 Unesco-Welterbestätten in Deutschland. Das Mittelgebirge Harz (siehe auch D) ist mit seinem höchsten Gipfel Brocken (1141 Meter), der auch Blocksberg genannt wird, ein sagenumwobenes Gebiet. In der Walpurgisnacht (zum 1. Mai) tanzen hier angeblich Hexen und auch in Goethes Drama „Faust I“ kommt der Berg vor.”
Aug
02
2010

redaktion
Das Oberharzer Wasserregal ist seit dem Wochenende Weltkulturerbe. Es liegt in Niedersachsen. Die „Welt” berichtet: „Seit 1978 stehen das Wasser- und Kanalsystem unter Denkmal- und Naturschutz. Seither ist es von vielen Touristen besucht worden. Nach der Entscheidung der Unesco erhofft das Land Niedersachsen weitere Besucherströme. Sie werden kommen. Ganz gewiss.” Von dort aus geht die Reise dann weiter … oder? Die FAZ freut sich und weiß mehr: MEHR DAVON »
Stichwort: UNESCO
Jul
11
2010

redaktion
Sorgen mit der Altstadt treiben auch Damaskus um. Sowenig die Hauptstadt Syriens mit einer deutschen Kleinstadt wie Quedlinburg zu vergleichen, wenn auch die Altstadt von Damaskus ebenfalls Weltkulturerbe ist, so ähnlich sehen manche Probleme aus, wie sich heute in der FAZ nachlesen läßt. Zudem ist interessant zu erfahren, wozu öffentliche deutsche Mittel so alles genutzt werden: MEHR DAVON »
Stichwort: Damaskus
Jun
25
2010

redaktion
Informationen und Infos ohne Ende. Da schwirrt einem ja der Kopf. Dreikampf. Clinch. Haus an Haus am Markt. Wer wird siegen? Wir nehmen Wetten an, und zwar im Kommentarbereich.
Hegers Provokation MEHR DAVON »
Stichwort: Markt
Jun
25
2010

redaktion
Dies ist das Extraquedlinburgtourismusmarketinggmbhschildchen am Markt.

Stichwort: Markt
Jun
22
2010

fwp
„Kulturelle Bildung für Kulturelle Vielfalt … Wissensgesellschaften erfordern komplexes Denken und Handeln. Kulturelle Bildung kann helfen, eine kreative und kulturbewusste Gesellschaft zu formen. … Kulturelle Bildung fördert die persönliche Entwicklung und ermöglicht ein besseres Verständnis für künstlerische und kulturelle Phänomene. … Leuchtturmprojekte … MEHR DAVON »
Jun
21
2010

redaktion
Ein Spaziergang durch den Mühlgraben bietet ungeahnte An- und Einblicke. Von Überraschungen mit dem Vietcong und Krokodilen gar nicht zu reden.
Stichwort: Mühlgraben
Jun
14
2010

redaktion
„Quedlinburg und sein Mühlgraben” nennen der Kreisarchäologe Dr. Oliver Schlegel und der Ornithologe Uwe Kramer ihre Exkursion am kommenden Freitag ab 18 Uhr. Fragen und Anmeldungen richten Besitzer von Gummistiefeln an die VHS. Dr. Harriett Watts kennt sich aus: 03946-52 40 30 und eMail.

Stichwort: Mühlgraben
Jun
07
2010

redaktion
Stoffe und Tücher? Fotos und Käfer? Reliefs? Trompe-l’œil? An dieser Stelle wird nicht viel verraten. Wer die Werke der Ausstellung im Palais Salfeldt in voller Größe und ausführlich begutachten möchte, der muß sich selbst zum Kornmarkt aufmachen.
Der Weg ist jedoch nicht leicht zu finden. Die Ausstellung ist nicht ausgeschildert. Hier die Wegbeschreibung: Hinein ins Palais. Dort in der Eingangshalle links die hölzerne Treppe hinauf bis in den zweiten Stock. An den Schwarzweiß-Portraits und der Ausstellung mit den Titeln der Filmzeitschrift vorbei. Viel Glück und viel Vergnügen!
Stichwort: Kunst
Jun
05
2010

redaktion
Die Gartenträume des Landes Sachsen-Anhalt, ein Netzwerk historischer Gärten, finden auch in Quedlinburg ihren Widerhall.
Das Baumzauber-Poster hängt auch an Barbara Funkes Fensterladen im Schuhhof.
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Stichwort: Kunst
Mai
25
2010

redaktion
Pfingsten 2010 lud die Stadt zu zwei Führungen über Friedhöfe ein. Es gab am Sonntag mehr zu sehen und zu erfahren, als touristische Normalerwartung es sich träumen ließ. Wichtig zu wissen: Die Führung dauert mindestens vier Stunden. Nicht alle Teilnehmer waren darauf eingestellt: „Wieder ein Mittagesssen gespart.”
Ein steinerner Sarkophag-Deckel auf dem Wiperti-Friedhof.
Ebenfalls von Interesse: In den Gruften des Wiperti-Friedhofes lagern Urnen. Ein voluminöser Zinksarg werde teuer, so heißt es. Die Gruften sind übrigens für 99 Jahre zu haben. Es gibt, wie zu sehen ist, noch freie Plätze, die der Restaurierung harren.
Mai
14
2010

redaktion
Von Rüdiger Mertsch. Dieses gegenüber dem Hallenbad in der GutsMuthsstraße aufgestellte Häuschen ist pro Quadratmeter wohl das teuerste der Stadt. In den 90er Jahren wurde es für 28.000 Mark, sprich 14.000 € umgestellt, nicht etwa errichtet. Heute hängt hier sinniger Weise ein Umleitungsschild zur Pölkenstraße 38.
Fotos: Mertsch
Zu einem ähnlichen Fall im Brühl sagte der Geschäftsführer der QTM: ,,Das WC ist schon ewig geschlossen, weil hier ständig durch Vandalismus Schäden entstehen.” Schön zu wissen. Im Stadtplan der IBA ist das Häuschen noch eingezeichnet. MEHR DAVON »
Stichwort: GutsMuthsstraße
Mai
03
2010

redaktion
Ausflug nach Blankenburg. Das Welfenschloß überragt das Tal. Der Welfenerbe Ernst August von Hannover, der sich den Spitznamen „Prügelprinz” einhandelte, versuchte vergeblich die Restitution. Stattdessen kümmert sich der Verein Rettung Schloss Blankenburg e.V. um die herrschaftlichen Bauten. Wir besuchten sie und durften Etagen und Gebäudeteile besichtigen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Der Verein sucht mit seiner Großes Schloss Blankenburg gGmbH nach einer Nutzung. Die Anlage ist bereits komplett vermessen. Wir hätten da eine Idee.
Apr
30
2010

redaktion
Auf die Dauer hilft nur BullPower. Für das Quedlinburger Pflaster sind Straßenschuhe, besonders die mit weichen Sohlen für Mailänder Galerien oder Pariser Boulevards, denkbar ungeeignet. Hier auf dem Kopfsteinpflaster entfalten Arbeitsschuhe ihre segensreiche Wirkung. Dank ihrer Stahlsohle verbinden sie sichtbar die steinernen Gipfel. Zu haben sind sie am Mathildenbrunnen im Geschäft für Berufsbekleidung.

Apr
26
2010

redaktion
Ja, genau. So heißt der Audioguide, den sich Besucher der Stadt und alle, die mehr über Quedlinburg wissen wollen, bei der Stadt-Information am Markt 2 abholen können. Am Sonnabend stellte der Leipziger Stadtplaner Andreas Kaufmann den Guide vor. Produziert hat ihn Andreas Selge mit seiner Firma Globe2go: ein Rundgang zu Sehenswürdigkeiten.
Apr
22
2010

redaktion
In der Diskussion zum Thema „IBA-Resultate” war unter anderem von der Straße Stieg und einem Neubau die Rede. Um welches Gebäude es sich dabei handelt, ist hier zu sehen. Es sind Ferienwohnungen im Stil von Reihenhäusern, die das Architektur- und Planungsbüro Qbatur im Auftrag eines dänischen Eigners erstellt hat. Die Vermarktung wird über das Bistro „Himmel & Hölle” laufen.
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Stichwort: Stieg
Apr
13
2010

redaktion
Er: „Wie sieht das denn aus?”
Sie: „Die hängen hier ihre Wäsche auf. Die haben nichts anderes.”
Dieses Skandalon läßt sich im Schuhhof bewundern.
Apr
10
2010

redaktion
An der Straßenecke Lange Gasse/Finkenherd, die zum touristischen Trampelpfad vom Markt zum Schlossplatz und zur Stiftskirche gehört, treibt die Stadt mit UNESCO-Geldern Tiefbau: Absperrung. Aber es gibt zwei Umwege, einen südlichen über Lange Gasse und Schloßberg und einen zweiten und kürzeren. Das ist ein Schleichpfad hinter den Cafés durch deren Höfe. Er beginnt in der Altetopfstraße in der Hofzufahrt zur Nummer 1 und endet am Finkenherd hinter dem Café Kaiser. Hier der Eingang zum kurzen Weg:

Und hier die Tiefbaustelle: MEHR DAVON »