Aug 06 2010
Festprogramm im Gartenreich
Das Gartenreich Dessau-Wörlitz feiert am 21. August zehn Jahre Welterbe.
Wasservergnügen: Die Gondeln fahren Besucher durch das Gartenreich.
Aug 06 2010
Das Gartenreich Dessau-Wörlitz feiert am 21. August zehn Jahre Welterbe.
Wasservergnügen: Die Gondeln fahren Besucher durch das Gartenreich.
Aug 04 2010
Wer hätte das je geahnt: Auch das Atombombentestgebiet Bikini-Atoll ist jetzt Welterbe. Hier eine Pressemeldung der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.:
21 Stätten neu auf der Welterbeliste
Ergebnisse der 34. Tagung des UNESCO-Welterbekomitees
Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner 34. Tagung vom 25. Juli bis 3. August 2010 in Brasília 21 Stätten neu in die Liste des Welterbes aufgenommen und sieben schon anerkannte Stätten erweitert, darunter aus Deutschland die Oberharzer Wasserwirtschaft als Erweiterung der Welterbestätte “Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar”. MEHR DAVON »
Jul 20 2010
Wie gehen die anderen mit ihrem Weltkulturerbe um? Von Dresden wissen wir das. Aber was zum Beispiel in Istanbul passiert, ist schon weit weniger bekannt. Darüber läßt sich etwas beim Perlentaucher unter dem Titel „Champs Elysées von Istanbul” erfahren. Die Neue Zürcher berichtet über das Istanbuler Mammutprojekt Museumsstadt.
Jul 13 2010
Dem aufmerksamen Besucher der letzten Tage wird vielleicht ein neuer Punkt in der Menüzeile aufgefallen sein: „Altstädte”. Dahinter steckt eine Auswahl derjenigen Orte, die auf der Unesco-Welterbeliste stehen, noch bewohnt sind und sich meist allergrößter Lebendigkeit erfreuen. MEHR DAVON »
Apr 10 2010
An der Straßenecke Lange Gasse/Finkenherd, die zum touristischen Trampelpfad vom Markt zum Schlossplatz und zur Stiftskirche gehört, treibt die Stadt mit UNESCO-Geldern Tiefbau: Absperrung. Aber es gibt zwei Umwege, einen südlichen über Lange Gasse und Schloßberg und einen zweiten und kürzeren. Das ist ein Schleichpfad hinter den Cafés durch deren Höfe. Er beginnt in der Altetopfstraße in der Hofzufahrt zur Nummer 1 und endet am Finkenherd hinter dem Café Kaiser. Hier der Eingang zum kurzen Weg:
Und hier die Tiefbaustelle: MEHR DAVON »
Apr 10 2010
Seit Wochen steht es nun auf dem Kornmarkt, das Metallmonster, das seine Erfinder als „Himmelstreppe” bezeichnet und zum Wahrzeichen für die Internationale Bauaustellung 2010 erklärt haben: etwa vier Meter hoch, drei Meter breit und knapp fünf Meter tief. „Alle 19 Städte in Sachsen-Anhalt, die sich an der IBA 2010 beteiligen, erhalten eine Großwandplakatierung, eine Aussichtsplattform mit integrierter Ausstellungsnische“, informiert der Auftraggeber, die sachsenanhaltische Landesentwicklungsgesellschaft (SALEG). Ist aus Metall. Paßt ganz wunderbar zur Idee der Fachwerkstadt, oder?
Jan 15 2010
Was für ein Wort!
5. Forum „Bürger für Quedlinburg“
Termin: Dienstag, 26.01.2010, Beginn 18.30 Uhr
Festsaal des Rathauses
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Jan 01 2010
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Hier im Blog ist zu sehen, daß Ihre Pressemitteilung zum Thema Sylvesterfeuerwerk nichts gefruchtet hat. Wie ich bei einem Spaziergang in der Sylvesternacht feststellen konnte, scheint sich ein Teil der Bevölkerung Quedlinburgs um das einschlägige Bundesgesetz nicht zu scheren. Munter brannten nicht nur in der Pölle, sondern auch auf dem Marktplatz Quedlinburger ihr Feuerwerk ab.
Da schließen sich Fragen an. MEHR DAVON »
Nov 19 2009
Das ist lobenswert: Die UNESCO veranstaltet heute den Welttag der Philosophie 2009. „Seit 2005 ist der Welttag der Philosophie ein offizieller UNESCO-Welttag. Er wird jedes Jahr am dritten Donnerstag im November gefeiert.”
Philosophie ist zur Zeit Mode. Dafür spricht, daß jeder, der einige Semester Beschäftigung mit ihr belegt oder behauptet und in den Qualitätsmedien auftaucht, also im Öffentlich-Rechtlichen Betreuungsfernsehen, in den großen Tageszeitungen und den Wochenbuntblättern der Bewußtseinsindustrie, dort seit ein paar Jahren als „Philosoph”, also als ein Lehrer der Weisheit durchgeht, eine gängige Äquivokation im Begriff eines intellektuellen Praktikantenmilieus, das bis in die Chefredaktionen reicht. Diejenigen Absolventen, die es gewiß niemals mit einem Spinoza oder Wittgenstein aufnehmen können, wehren sich in einer Gesellschaft der Hochstapler und Abgreifer gegen diese Verwechselung – nicht. Im Gegenteil.
Dennoch, die Sympathie für den Welttag der Philosophie stellte sich beim anklicken der Pressemitteilung prima vista ein. Dann kam die Ernüchterung. MEHR DAVON »
Okt 23 2009
Eva Kühne-Hörmann, hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst und deutsche Juristin, bewies im September den Bildungsnotstand ihrer Zunft aufs deutlichste, wie Wolfram Schütte von der ersten Verleihung des Robert Gernhardt Förderpreises berichtete (gaaaaanz unten auf dem Link), den das Land Hessen vergibt und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) dotiert. MEHR DAVON »
Okt 15 2009
Okt 12 2009
Auch das toskanische Val d’Orcia gehört zum Welkulturerbe. Die Welt am Sonntag berichtete jetzt unter dem Titel „Satellitenschüsseln verboten”, wie ein Investor die Voraussetzungen nutzt. Massimo Ferragamo kann zu seinem und dem Glück des Val d’Orcia auf das Markenimage der Familie zurückgreifen, um die verlassene Ecke im provinziellen Hinterland von Siena glänzen zu lassen. Falls das Konzept aufgeht. No risc, no fun.
Sep 25 2009
Ilija Trojanow, deutscher Schriftsteller mit dem Geburtsort Sofia, widerspricht in der FAZ seinem moderaten Vorredner Jörg Altwegg vehement: „Die neue Unesco-Generaldirektorin gehört zu einer kleinen, mächtigen Schicht, die Bulgarien ruiniert hat und die das demokratische Spiel nur mitspielt, solange ihre unrechtmäßig erworbenen Privilegien nicht gefährdet sind. Der Auschwitz-Überlebende Elie Wiesel hatte erklärt, Hosnis Wahl wäre eine ’Schande’ für die internationale Gemeinschaft. Gestern erklärten zwei GULag-Überlebende aus Bulgarien, die Wahl Bokowas sei beschämend für uns alle. Die Unesco mag einer Schande entgangen sein, aber um welchen Preis!”
Sep 24 2009
Jürg Altwegg urteilt in der FAZ weitaus milder über Irina Bukova als sein Welt-Kollege: „Die bulgarische Politologin und Diplomatin Irina Bokova hatte in Moskau studiert und war in den achtziger Jahren Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Aus der überzeugten Kommunistin wurde eine engagierte Europäerin.” MEHR DAVON »
Sep 24 2009
In der „Welt” portraitiert Sascha Lehnartz die – ihre Bestätigung ist vermutlich eine Formalität – neue UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova: „Ihre politische Karriere verdankt sie zu einem nicht geringen Teil ihren ausgesprochen guten Verbindungen zur alten und neuen Herrschaftselite.” MEHR DAVON »
Sep 22 2009
Die Wahl ist entschieden. Die bulgarische Karrierediplomatin Irina Bokova gewann im fünften Wahlgang gegen den ägyptischen Kandidaten der Zensur Faruk Hosni.
Sep 22 2009
Im Juni meldete die deutsche UNESCO-Website, daß Dresden seinen Welterbestatus verloren habe. Auf der Karte der deutschen Welterbestätten ist die Elbstadt jetzt, am Ende des September, immer noch verzeichnet. Nichts gegen Dresden, aber Karten aktuell zu halten gehört ebenfalls zu einem Internetauftritt. Auch die Deutsche UNESCO-Kommission behandelt offensichtlich das Netz als Stiefkind.
Sep 22 2009
Der vierte Wahlgang ging gestern unentschieden aus, nachdem Benita Ferrero-Waldner und Yvonne Baki ihre Kandidatur zurückgezogen hatten, um den Generaldirektor Faruk Hosni durch ein Duell mit der Bulgarin Irina Bokova zu verhindern. Die FAZ schreibt für den Fall eines fünften unentschiedenen und nach dem Reglement letzten Wahlganges: „Danach wird gewürfelt – ein Losentscheid soll gefällt werden. Spannung ist gut im Sport – ein Unesco-Generaldirektor ohne Mehrheit aber eine Katastrophe.”
Deutschland ist übrigens heute nach den USA und Japan mit gut 30 Millionen Euro der drittstärkste Beitragszahler der UNESCO.
Sep 20 2009
Auch im dritten Durchgang zur Wahl des neuen UNESCO-Generaldirektors ist der ägyptische Kulturminister Faruk Hosni gescheitert. Das läßt hoffen, obwohl die Wahrscheinlichkeit, daß der Büttel einer üblen Diktatur dieses Amt besetzt, immer noch hoch ist. MEHR DAVON »
Aug 17 2009
„Einige enervierte Einheimische haben enge Gänge und hübsche Hinterhöfe im historischen Zentrum abgesperrt – und somit leidige Touristen ausgesperrt, die angeblich mit unschöner Regelmäßigkeit lachend, lärmend und lästernd an ihren idyllischen Frühstückstafeln vorbeimarschiert sind”, berichtet die WELT.