Sep 04 2010
Für den Terminkalender
Samstag, 11. September:
Sep 03 2010
Wer derart den Blick auf das Kleinod Rathaus versperrt und die Optik quasi mit einer Bühne einsargt, kann mit Kultur nicht viel am Hut haben, da mag sich das offentlich-rechtliche Deutschlandradio noch so kulturfreundlich gebärden. Alles Pose.
Markt mit Sarg: Hier bestraft ein Gebührensender eine Perspektive.
Denkmal Grünhagenhaus mit Transparent: Hier wird optisch gebrüllt.
Aug 25 2010
Und hier die Antworten auf offen gebliebene Fragen: Der Kostenbeitrag: 100 Euro. Schürzen stellt das Haus. Lieblingsmesser können die Teilnehmer mitbringen.
Aug 24 2010
Freitag, 27. August, 20 Uhr, Foyer des Julius Kühn-Institutes, Erwin-Baur-Straße 27:
Die Pianistin Guoda Gedvilaite spielt mit ihrer „Guoda Company” Bernstein, Myiaki, Tschaikowski, Reifenender, Dutileux und Bizet. Karten sind an den Vorverkaufstellen zu haben und an der Abendkasse im Foyer ab 19.15 Uhr. Das Konzert präsentiert der Rotary Club Quedlinburg, die Betriebsgemeinschaft Gersdorfer Burg unterstützt es.

Guoda Gedvilaite lebt in Vilnius und Frankfurt am Main. Pressefoto
Aug 23 2010
Die cultWorx.com-Redaktion studiert immer wieder die lokale Qualitätspresse und stieß dabei auf die „Vertreibung aus dem Paradies?”. Weil Fördermittel fließen, muß ein Kindergarten umziehen, weit weg. Und dann wird auch noch ein Fahrdienst für die Kinder eingerichtet. Das kostet, ist jedoch vollkommen überflüssig.
Im Eigentum der Stadt: Der leere Martinshof wartet auf Kinder.
Wir entdeckten den Martinshof, vor der Haustür Ecke Reichenstraße/Kleersstraße. MEHR DAVON »
Aug 20 2010
Von Katrin Kanus-Sieber
Ein € Städtebaufördermittel vom Bund generieren insgesamt 8,50 € Investitionen in die öffentlich gesteuerte Entwicklung unserer Städte. Die Milchmädchenrechnung ergibt, dass dem Bund allein durch die anfallende Mehrwertsteuer von 19% durch diese Art der Förderung pro ausgegebenem Euro etwa 1,35 € ins Steuersäckel fließen.
Neuendorf 21: So sieht es aus, wenn es – auch – privat gelingt. Foto Kanus-Sieber.
Gewerbesteuern der Unternehmen und Lohnsteuern sowie Sozialabgaben der gebundenen Arbeitskräfte dürften den rechnerischen Zweck dieser Investitionsmaßnahmen noch unterstreichen. MEHR DAVON »
Aug 19 2010
Zensur? Nein! Dieser eine Besucher konnte von Beginn keine Kommentare schreiben, jener seit einer Woche nicht, und der nächste scheitert seit gestern daran, seine Meinung cultWorx.com gegenüber direkt in das Kommentarfenster zu tippen.
Wir haben das Problem verfolgt, eingekreist und vorläufig gelöst: MEHR DAVON »
Aug 18 2010
Beim stöbern in der lokalen Medienlandschaft stießen wir auf einen mehr als engagierten Text von Christian Eger in der „Mitteldeutschen” zum Quedlinburger Klopstockhaus. Dort, am Schloßberg 12, kam der später von Homer, Pindar, Vergil und Horaz schwer beeindruckte Dichter ausladender Oden und Gesänge Friedrich Gottlieb Klopstock am 2. Juli 1724 zur Welt. Die Stadt Quedlinburg will das Klopstockhaus „auf Probe” schließen, im November, Januar und Februar.
Ein böses Omen: Wird die Stadt das Klopstockhaus über kurz oder lang schließen?
Christian Eger erkennt: „Wenn man vor Ort die Partner zum Nachdenken über diese einzigartige Erinnerungsstätte nicht findet, muss man sie überregional suchen.”
Stimmt. Klopstock ist für die Mehrheit der Stadträte uninteressant. Marinebegeisterte Engländer denken vermutlich anders. Und das ist eine eigene Geschichte. MEHR DAVON »
Aug 14 2010
Die Pressemitteilung aus dem Quedlinburger Rathaus wies bereits im März darauf hin: „ Google ’Street View’: Widerspruch möglich – Stadt weist auf Möglichkeiten hin, sich gegen Aufnahmen des Lebensumfeldes zu wehren.“ Anbei lieferte die Pressestelle als Service einen Link zum Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt. Dort klärt – ausgerechnet – der Staat über den „gläsernen Menschen” auf. MEHR DAVON »
Aug 11 2010
Ein kleines Potemkinsches Dorf lockt heute in Quedlinburgs Schmaler Straße Neugierige an. Fahrendes Volk streift umher. Filmproduktion: „Der ganz große Traum von Konrad Koch”. Thema: der Fußballpionier Konrad Koch (1846 – 1911), seinerzeit Altphilologe und Gymnasialprofessor in Braunschweig.
Schmale Straße: Die Kulisse dient als Hintergrund für den Drehort Ägidiikirchhof.
Koch organisierte das erste Fußballspiel auf deutschem Boden im Herbst 1874. Spieler: die Schüler des Martino-Katharineums Braunschweig. Kochs Freund August Hermann hatte einen Ball aus England besorgt. MEHR DAVON »
Aug 11 2010
Am 15. August ist Einsendeschluß für den „Fotowettbewerb Städtebaulicher Denkmalschutz”.
Aug 10 2010
Gildefest 2010: Das lokale Qualitätsmedium weiß auf seine Weise von „Plundertischen” zu berichten, vom Angebot „des billigen Ramschs”.
Es stellt sich die Frage, warum Quedlinburg an dem Ast sägt, auf dem die Stadt sitzt. Denn das 10. Gildefest war eine lupenreine Anleitung darfür, wie man Besucher verschreckt, die von einer Welterbestadt so ganz anderes erwarten als das Menü „Bratwurst mit Slipwühltisch in Radausauce”. Das Gildefest in Richtung Kleers zu verlagern, das wäre die Lösung.
Aug 06 2010
Das Gartenreich Dessau-Wörlitz feiert am 21. August zehn Jahre Welterbe.
Wasservergnügen: Die Gondeln fahren Besucher durch das Gartenreich.
Aug 06 2010
Bloomberg, die News-Fabrik für Wirtschafts- und Finanznachrichten des Bürgermeisters von New York City, pflegt auch eine kultivierte Abteilung, Bloomberg Muse: „Arts, Culture & Lifestyle News”. Für dieses Ressort arbeitet Catherine Hickley. Zusammen mit dem Planungsbüro Qbatur restaurierte Hickley in Quedlinburg ein Fachwerkhaus in der Altstadt. Jetzt schrieb sie für Bloomberg Muse eine schöne Geschichte über die Stadt ihres Vergnügens: „It’s hard to compete with Quedlinburg for quaintness.”
Aug 06 2010
Besser gesagt: die seltene Mauerführung findet wieder statt, durchaus eine Reise wert. Quedlinburg umringt eine in vielen Teilen erhaltene Stadtmauer, die als Wehr- und Zollmauer diente. Von ursprünglich dreizehn Stadtmauertürmen sind immer noch sechs mehr oder weniger gut erhalten.Mauertrauer: Der Pulverturm an der westlichen Stadtmauer trägt ein Korsett.
Aug 05 2010
Die Frankfurter Allgemeine interviewte die beiden Sachsen-Anhalt-Minister Wolff (Kultus) und Haseloff (Wirschaft).
Aug 04 2010
Wer hätte das je geahnt: Auch das Atombombentestgebiet Bikini-Atoll ist jetzt Welterbe. Hier eine Pressemeldung der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.:
21 Stätten neu auf der Welterbeliste
Ergebnisse der 34. Tagung des UNESCO-Welterbekomitees
Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner 34. Tagung vom 25. Juli bis 3. August 2010 in Brasília 21 Stätten neu in die Liste des Welterbes aufgenommen und sieben schon anerkannte Stätten erweitert, darunter aus Deutschland die Oberharzer Wasserwirtschaft als Erweiterung der Welterbestätte “Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar”. MEHR DAVON »
Aug 02 2010
Die Unesco hat nichts mehr dagegen, wenn sich demnächst eine neue Brücke über das Mittlere Rheintal spannt. Auch die Frankfurter Rundschau hat sich dazu Gedanken gemacht, und Dankwart Guratzsch startet in der „Welt” schon mal den Anlasser: „Die Arbeitsgruppe Heneghan Peng, Arup und Mitchel aus Dublin, mit deren Entwurf die Mainzer schließlich nach Brasilia fuhren, brillierte mit einer weit ausgezogenen S-Kurve und flach auskragenden Tragwerken über dem Rhein.”
Aug 02 2010
Das Oberharzer Wasserregal ist seit dem Wochenende Weltkulturerbe. Es liegt in Niedersachsen. Die „Welt” berichtet: „Seit 1978 stehen das Wasser- und Kanalsystem unter Denkmal- und Naturschutz. Seither ist es von vielen Touristen besucht worden. Nach der Entscheidung der Unesco erhofft das Land Niedersachsen weitere Besucherströme. Sie werden kommen. Ganz gewiss.” Von dort aus geht die Reise dann weiter … oder? Die FAZ freut sich und weiß mehr: MEHR DAVON »